Wachau


Das enge Donautal zwischen Melk und Krems.

Die Wachau ist als Weltkulturerbe und Wohlfühllandschaft bekannt, und natürlich gehören die Begriffe Wein und Marille dazu. Über 30 Kilometer lang wird das fruchtbare Tal von der Donau begleitet. Die Wachauer Marille und die hervorragenden Weine machten diese Region berühmt. Die zur Sonne geneigten Hänge, die spezielle Qualität der Urgesteinsböden und das milde Klima stellen für den Weinbau beste Bedingungen dar.

GrĂĽner Veltliner und Riesling gedeihen hier besonders gut.

Das wohl schönste Flusstal von Österreich lässt sich vom Schiff aus sehr gut betrachten. Kunstvoll gestaltete, terrassenartige Weingärten und historische Bauwerke schmücken beide Uferseiten der Donau. Zahlreiche Restaurants und Gasthäuser in der Wachau verwöhnen auch die anspruchsvollsten Gaumen. Der Kalmuck-Janker ist eine beliebte Wachauer Tracht. Der Kalmuckstoff hat seinen Ursprung in der Donau-Schifffahrt.

Eine europaweit anerkannte Spezialität ist die.

Wachauer Marille. Das Zusammenspiel aus Jahrhunderte langer Kultivierung, geeigneter Böden und verschiedener Klimate, verleihen der Wachauer Marille ein besonderes Aroma. Bereits der Duft der MarillenblĂĽten im FrĂĽhling lockt viele Besucher in diese Region. Die Marmeladen, Edelbrände und Liköre die aus den sĂĽĂźen FrĂĽchten entstehen, werden auf der ganzen Welt genossen. Seit einiger Zeit ist der Name “Wachauer Marille” eine geschĂĽtzte Marke. Auch auf dem Fahrrad lässt sich die Wachau entdecken. Der bis ĂĽber die Grenzen hinaus bekannte Donauradweg fĂĽhrt durch die vielfältige Kulturlandschaft. Gesellige Ereignisse und kulturelle Veranstaltungen beleben die Wachau das ganze Jahr.

Imposante Bauwerke und sagenumwobene Ruinen zieren die Orte und Wälder neben dem breiten Fluss.

Schon in den fĂĽnfziger- und sechziger Jahren verewigte man die Magie dieser Region in bekannten Heimatfilmen. Das “Mariandl” mit Waltraud Haas, oder die “Vier Mädels aus der Wachau” von Fritz Antel hatten in der malerischen Wachau die beste Filmkulisse.

Text: Landherz / Herbert König | Fotos: Hotel Richard Löwenherz / Bailoni