Pollenflug · wie das Amen im Gebet

Alle Jahre wieder … Nasenjucken, Niesen, brennende und tr√§nende Augen sind st√§ndige Begleiter von Allergien.

Bei schmuddeligem, kalten Wetter und h√§ufigem Regen im Fr√ľhling, schweben nur wenige Pollenk√∂rner in der Luft und verschonen die leidgepr√ľften Allergiker. Vorerst, denn W√§rme und Pollenflug folgen so sicher, wie das Amen im Gebet. Dann sorgen wieder unz√§hlige Pollenk√∂rner f√ľr Jucken in Nase und Augen, Niesattacken und teilweise auch f√ľr Atemnot.¬†Nur Bruchteile von Millimetern gro√ü, finden die Pollenk√∂rner leider immer einen Weg zu den Schleimh√§uten, um dort allergische Reaktionen auszul√∂sen.

Je nach Empfindlichkeit reicht ein einzelnes Pollenkorn aus, um eine Allergie auszulösen. Allergiker sollten den Pollen so gut es geht aus dem Weg gehen. Da der Körper versucht, sich im Schlaf von den täglichen Strapazen zu erholen, sollte man das Schlafzimmer möglichst pollenfrei halten. Und diese Tipps helfen dir dabei: Die getragene Straßenkleidung nicht den Schlafraum mitnehmen. Pollenfilter an den Fenstern montieren. Wäsche und Bettwäsche nicht im Freien trocknen. Das geliebte Haustier sollte während der Pollensaison das Schlafzimmer nicht betreten, denn in seinem Fell können sich viele Pollenkörner sammeln. Auch wenn man sich an alle Tipps und Ratschläge hält Рvor den Pollen verstecken kann man sich leider nicht.

Die gute Nachricht:

Viele allergische Reaktionen lassen sich mit Hom√∂opathie erstaunlich gut mindern. Zur Behandlung von Heuschnupfen und Pollenallergie wurden spezielle Hom√∂opathische Arzneien entwickelt. Diese versuchen ausgleichend zu wirken, um so den K√∂rper wieder ins Gleichgewicht zu bekommen. Selbst akute Attacken lassen sich auf Hom√∂opathischer Ebene behandeln. Eine bew√§hrte Methode ist die Kombination aus Prophylaxe und Akutbehandlung. Hierbei wird die Dauer der Symptome gemildert und verk√ľrzt.

Text: Landherz / Herbert König | Fotos: bixabay