Kaiserschmarrn


Geschichte & Rezept

Kaiser Franz Josef war wieder mal auf Sommerfrische,


im Salzkammergut, wo die Entstehung des Kaiserschmarrns seinen Lauf nahm. In Bad Ischl, in der Kaiservilla angelangt gelüstete dem Kaiser nach einer Süßspeise, er verlangte nach einem einfachen Omelett.

Der potscherte Diener stolperte jedoch, lag mit dem zerfallenen Omelett breit am Boden. Der hungrige Kaiser meinte nur: “Na gut, man gebe mir halt diesen Schmarrn”. Und so war der Kaiserschmarrn geboren.

Rezept:


Zutaten für ca. 4 Personen:

  • 5-6 Eier (je nach Größe)
  • 1-2 EL Zucker
  • 1-2 TL Vanille
  • 250 ml kalte Milch
  • 1-2 EL zerlassene Butter
  • 6 EL Mehl
  • eine Prise Salz
  • Staubzucker zum Bestreuen
  • Rosinen – eventuell vorher in Rum eingelegt. Wer keine Rosinen mag – gibt einen Schuss 40 %igen Stroh Rum zum Teig. Wer gar keinen Rum im Kaiserschmarrn mag, der trinkt ihn nach dem Essen.

Zubereitung:

Die Eiklar steif schlagen und die Hälfte vom Zucker dazu rühren. Dotter mit der anderen Zuckerhälfte und der Vanille schaumig schlagen. Die zerlassene Butter abwechselnd mit der kalten Milch in den Dotterschaum einrühren. Das Mehl unter den Dotterschaum heben. Steif geschlagenes Eiklar unterheben. Jetzt kommen je nach Geschmack, die Rosinen rein.

Traditioneller Weise gibt man den Teig in eine heiße Pfanne (nur aus hitzebeständigen Materialien), und lässt ihn ein wenig darin garen. Anschließend wird diese ins vorgeheizte Backrohr gestellt, bis der Kaiserschmarren eine goldbraune Farbe hat. Danach zerteilt man ihn mit einer hölzernen Schmarrenschaufel, und serviert ihn angeschneit mit Staubzucker. Klassisch mit Apfelmus, oder Preiselbeeren, Zwetschkenröster, bzw. was man eben gerne dazu möchte.

Und weil wir den Kaiserschmarren gerne besonders weich und luftig essen, hat Oma einen speziellen Trick:

Der fertig gerührte Teig kommt gleich in eine gefettete Auflaufform und ins Backrohr. Wird der Kaiserschmarren leicht bräunlich, nimmt ihn Oma bereits heraus. So bleibt der Schmarren besonders saftig und fluffig. Außerdem macht sie immer eine Hälfte mit Rosinen, und eine ohne.

Mmmmh, danke Oma !

Text: Landherz / Herbert König | Fotos: pixabay