Das perfekte LĂ€cheln

Selbst wenn die Augen mitlÀcheln, ist doch der Mund am wichtigsten.

Intuitiv haben wir ein gutes GespĂŒr dafĂŒr, ob ein LĂ€cheln echt ist oder nicht. Wenn Menschen Fremde um einen Gefallen bitten, lĂ€cheln sie eigentlich immer dabei. Das GegenĂŒber braucht aber nur 100 bis 200 Millisekunden um zu erkennen, wie ehrlich dieses LĂ€cheln ist.

Das schönste LÀcheln

Authentisch und angenehm wird ein LĂ€cheln dann empfunden, wenn es ein GefĂŒhl transportiert das mit dem LĂ€cheln verbunden ist. Die drei Merkmale Höhe, Breite und ZĂ€hne mĂŒssen stimmig kombiniert werden damit ein LĂ€cheln echt wirkt. Sonst sieht es schnell hĂ€misch, gruselig oder unecht aus.

Moderates LĂ€cheln

Sind bei einem schmalen LÀcheln die ZÀhne deutlich sichtbar, verkommt es zum hÀmischen oder verachtenden LÀcheln. Leicht aggressiv wirkt ein hohes Lachen mit ZÀhnen, ohne Breite. Bei einem breiten und höheren Lachen dagegen, verstÀrken die ZÀhne den offenen und herzlichen Eindruck.

Perfektes LĂ€cheln

Ein halbbreites, halbhohes LĂ€cheln mit etwas ZĂ€hnen kommt am besten an. Das perfekte LĂ€cheln ist also weder in der Höhe noch in der Breite extrem. Auch das asymmetrisches LĂ€cheln, wo sich der linke und der rechte Mundwinkel mit einer winzigen Verzögerung nach oben ziehen, wirkt auf die meisten Menschen sympathisch. Ob nun mit oder ohne ZĂ€hne – das perfekte LĂ€cheln kommt von Herzen.

Text: Landherz / Herbert König | Fotos: Herbert König / pixabay